Sprungnavigation Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation; Direkt zur Servicenavigation; Übersicht zu dieser Seite; Kontakt aufnehmen;

 rahmen top

Pfarrnachrichten:

Aktuelle Ausgabe

Archiv

50. Internationaler Eucharistischer Kongress

Pater Norbert Wientzek

Die Erstkommunionfeiern in unserem Pastoralverbund sind vorbei. Am 7. Juni werden wir wieder Fronleichnam feiern. Wenn das Wetter es erlaubt, werden wir durch die Straßen ziehen und unseren Glauben an die reale Präsenz Christi unter den Gestalten von Brot und Wein bekunden. Ein anderes „Eucharistisches Fest“ findet von 12. bis 17. Juni in Dublin statt, nämlich der 50. internationale Eucharistische Kongress. Die Initiatorin dieser Form der Eucharistieverehrung war Emilie Tamisier aus Tours (1834-1910). Ziel der Eucharistischen Kongresse ist es, die zentrale Bedeutung der Eucharistiefeier und der eucharistischen Anbetung für das Leben der Kirche bewusst zu machen und zu fördern.

Der erste eucharistische Kongress fand 1881 in Lille statt. Im deutschsprachigen Raum gab es solche Kongresse in Köln (1909), Wien (1912) und München (1960).

Der diesjährige Eucharistiekongress hat das Thema: „Die Eucharistie, Gemeinschaft mit Christus und unter uns“. Es wird der 50. Kongress sein, der auch 50 Jahre nach dem Beginn des 2. Vatikanischen Konzils stattfindet.

Bei einer Audienz für die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Komitees für die Internationalen Eucharistischen Kongresse hat Papst Benedikt XVI. als deren Grundaufgabe „Die Schulung der Kirche im Gebet“ genannt. Weiter sagte der Papst:

„Die Heilige Kommunion, Kommunion des Opfers und der Gemeinschaft, stellt somit das Zentrum zur Verbreitung des Gärstoffes des Evangeliums dar, eine Antriebskraft für den Aufbau der menschlichen Gesellschaft und ein Pfand des kommenden Reiches. Die Mission der Kirche steht im Gleichklang mit der Christi: Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch (Johannes 20,21). Und die Eucharistie ist der Hauptmittler für diese missionarische Kontinuität zwischen Gott Vater, dem Mensch gewordenen Sohn und der Kirche, die geführt vom Heiligen Geist in der Geschichte wandelt.“

Das Thema des Kongresses in Dublin nimmt Bezug auf Kapitel 7 der Dogmatischen Konstitution Lumen Gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils und, wie Benedikt sagte, „verweist auf die zentrale Stellung des eucharistischen Mysteriums für die Entwicklung des Glaubenslebens sowie für jeden wahrhaftigen Weg der ecclesialen Erneuerung. Die Kirche ist zwar eine pilgernde im Erdenleben, ist aber auch Sakrament der Einheit der Menschen mit Gott und unter sich.“

Neben den internationalen gibt es auch nationale Eucharistische Kongresse.
In Deutschland findet so ein Kongress nächstes Jahr von 5. bis 9. Juni in Köln statt.

Auch wenn wir nach Dublin wahrscheinlich nicht fahren werden: Das Fronleichnamsfest und der Kongress laden uns ein, über unsere Haltung zur Eucharistie nachzudenken und unsere eucharistische Frömmigkeit zu vertiefen.

P. Norbert Wientzek SVD

12.249.908  Besucher seit 09.2009