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Auf ein Wort

Pater Georg Becher

Dieser Tage erreichte mich aus einer Gemeinde im Pastoralverbund folgende Anfrage per mail: Laut Aussage eines Mitbruders feiern sie am Sonntag, den 21.08. die Hl. Messe in Neuenheerse. Wäre es möglich, in dem Gottesdienst die Krautbunde zu segnen?

Umgehend erwiderte ich: Mein Blick auf den Dienstplan verrät mir das sie recht haben. Gerne werde ich - wie eigentlich immer- Krautbunde segnen und dann zu meinem Anschlussgottesdienst im Pastoralen Raum eilen.

Immer schon segnen wir - dem Jahreskreis entsprechend - vor den Ferien Fahrzeuge, an Maria Himmelfahrt Krautbunde, zum 1. Advent Adventskränze,…

Segen bedeutet etwas mit dem Zeichen des Kreuzes versehen, etwas unter den Segen Gottes stellen. Bei der Vorbereitung von Gottesdiensten zu Schuljahresbeginn wird häufig der Wunsch an uns heran getragen, die Kinder für ihren beginnenden Lebensabschnitt zu segnen.

Bei einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Schulgottesdienst mit Imam und Koran?“ lernte auch ich, dass gut gemeint nicht immer gut ist! Mitglieder muslimischen Glaubens haben im Hinblick auf Segen ein anderes Verständnis und wie sieht es bei Menschen aus, die sich ausdrücklich zu keinem Glauben bekennen? Im Dienstgespräch der pastoralen Mitarbeiter entstand eine neue Idee:
Am Wochenende vor Schulbeginn sind Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Lehrerinnen und Lehrer aus unserem Pastoralverbund eingeladen - im Anschluss an alle Gottesdienste - sich segnen zu lassen, sich und das neue Schuljahr unter den Segen Gottes zu stellen.

Mein heutiges „Auf ein Wort“ beschließe ich zu Ferienbeginn mit dem Kehrvers des in Schulgottesdiensten gerne gesungenen irischen Segenslied:

Und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich fest in seiner Hand.

 

p. Georg Becher, Seelsorger im Pastoralverbund


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