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Auf ein letztes Wort ...

Pater Michael Janmieling

Viele von Ihnen werden es sicher schon gehört haben: Sei gut einem Jahr prüfen wir, die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Bad Driburg, in enger Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Paderborn die Möglichkeit, von Bad Driburg nach Paderborn umzuziehen. Eigentlich hatten wir das gar nicht vor, wir hatten zunächst geplant, unser Haus baulich zu erweitern. Sie können sich vorstellen, dass ein solches Vorhaben auf verschiedenen Ebenen einiges aufwirbelt. Viele Fragen standen auf einmal im Raum: Können wir das? Ist das der richtige Weg für uns? Gerade jetzt, wo wir uns hier in Bad Driburg so gut eingelebt haben? Ach, wer weiß, vielleicht kommt auch wirklich alles ganz anders? Oder ist das trotz alledem eine Chance?

Auch wenn noch viele Dinge geklärt werden müssen, denken wir, dass es ein richtiger und für die Zukunft unserer Gemeinschaft hier im Bistum Paderborn notwendiger Schritt sei. Es ist klar, dass eine solche Entscheidung konkrete Veränderungen mit sich bringt. Eine dieser ersten Veränderungen ist nun, dass ich im kommenden Juli Bad Driburg verlassen werde. Ich werde dann in unser Kloster nach Uedem an den Niederrhein überwechseln. Dafür wird P. Elmar von Uedem im August hierher kommen. Für mich ist das kein leichter Schritt, aber ich habe lange damit gerungen und einfach gemerkt, dass mein Herz für die Neugründung in Paderborn nicht brennt. Vieles in meinem Leben ist oft anders gekommen, als ich mir das gedacht hatte, aber trotzdem durfte ich in Nachhinein immer das Wirken Gottes dahinter erkennen. Ich wollte 2008 auch nicht nach Bad Driburg und jetzt gehe ich schweren Herzens von hier fort.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal persönlich Dank sagen für eine wirklich schöne Zeit in Bad Driburg. Dank an alle, die ich hier durch mein Wirken beschenken durfte, und die mich beschenkt haben. Dank ganz besonders an meine Kolleginnen und Kollegen. Ebenso möchte ich mich vor allem bei allen Gemeindemitgliedern der Pfarrei Neuenheerse bedanken, für die ich die letzten Jahre besonders da sein durfte. Von ihnen will ich mich auch ausdrücklich verabschieden: Am 21. Juni findet zur gewohnten Zeit der Gottesdienst statt und anschließend treffen wir uns in der Aula von St. Kaspar. Und wer sich danach noch von mir verabschieden möchte: Bis zum 19.7. bin ich erreichbar.

Man sagt ja, dass man mit den Ostwestfalen erstmal einen Sack Salz essen müsse, bevor man sich näher kommt und wenn man ihn gegessen hat, dann sind es Freunde fürs Leben. Ich weiß nicht, ob es ein ganzer Sack war, aber es ist sicher eine tiefe Freundschaft gewachsen. Und zum Schluss: Uedem liegt zwar nicht im Herzen Ostwestfalens, aber es ist auch nicht das Ende der Welt...

Alles Gute,
P. Michael

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