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Das Jahr des Glaubens hat begonnen ...

Pater Michael Janmieling

Erst ein „Paulusjahr“, dann ein „Priesterjahr“ und jetzt noch ein „Jahr des Glaubens“. Seit dem 11. Oktober, dem fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils, hat es nun begonnen und endet am 24. November 2013. Papst Benedikt lädt uns damit ein, in uns die Freude und die Begeisterung an Jesus Christus zu erneuern.

Als Ziele für das Jahr des Glaubens benennt Papst Benedikt: „die Feier des Glaubens in der Liturgie zu verstärken, besonders in der Eucharistie“, „die Inhalte des Glaubens, der bekannt, gefeiert, gelebt und im Gebet ausgedrückt wird, wiederzuentdecken und über den Glaubensakt selbst nachzudenken.“ Zugleich gehe es darum, „dass das Zeugnis des Lebens der Gläubigen an Glaubwürdigkeit gewinnt.“

Ich selber denke, diese Einladung ist sicherlich für uns alle eine gute Chance. Als Pastoralteam haben wir mit den Pfarrgemeinderäten in den letzten Jahren viel an der pastoralen Vereinbarung gearbeitet. Vielleicht mag das an vielen vorbeigegangen sein und einige haben eher das Gefühl: „Was sollen wir nun mit dieser pastoralen Vereinbarung? Das Leben geht auch so weiter!“ Wie auch immer, eines der Ziele, welche wir uns darin gesetzt haben, heißt: „die Weitergabe des Glaubens an die nächste Generation“. Das Jahr des Glauben sehe ich als eine Ermutigung jetzt das Geschriebene auch umzusetzen. Ein weiteres Ziel, was wir in dieser Vereinbarung benannt haben, ist: „...von unserem Glauben Zeugnis abzulegen und für unseren Glauben zu begeistern.“ Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergangen ist, als Sie letzte Woche im Pfarrbrief den Artikel gelesen haben warum jemand Messdiener ist? Ich spüre dabei einfach: Hier bekommt der Glaube einfach mal Farbe und ein Gesicht, er wird lebendig und ein Stück weit auch greifbar. Vielleicht sollten wir in diesem Jahr mal den Mut haben, mehr über unseren Glauben zu sprechen.

Papst Benedikt sagt in seinem Schreiben zum Jahr des Glaubens, dass die Tür offen steht. Das heißt wir sind eingeladen durch diese Tür hindurchzugehen, indem wir gemeinsam versuchen unseren Glauben zu vertiefen, darüber zu reden und ihn auch zu leben, jeder nach seinen Gaben und Fähigkeiten. Durch unser Leben, Tun und Beten darf der Glaube an Jesus Christus hindurchstrahlen und andere Menschen berühren. Das Wichtigste ist, dass jeder in diesem Jahr zu der Überzeugung kommt, dass das Fundament des christlichen Glaubens die Begegnung mit einem Ereignis und mit einer Person ist, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.

Wie gesagt: Diese Tür steht offen, sie ist nicht verschlossen oder angelehnt. Wir sind gerufen sie zu durchschreiten. Das „Jahr des Glaubens“ lädt uns dazu ein. Lassen wir es nicht spurlos an uns vorübergehen, denn die nächste Generation sucht nach den Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

P. Michael Janmieling

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