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Der Humor

Pater
Michael Janmieling

Die fünfte Jahreszeit ist wieder da: Der Karneval. Da ist es mal wieder Zeit sich ernsthaft mit dem Thema Humor auseinanderzusetzen. Aber jetzt mal ernsthaft: Geht das überhaupt?

Wie würden Sie denn Humor definieren? Jemand hat es mal so auf den Punkt gebracht: „Humor ist das, was dem fehlt, der ihn definieren will.“

Also lassen wir das mal lieber mit der ernsthaften Definition, sonst geht uns noch mitten in der fünften Jahreszeit eine der schönsten Gaben verloren, die Gott uns geschenkt hat. Die Definition von Humor lässt sich wohl nur mit Humor ausdrücken, so wie es Fred Endrikat in einem Gedicht versucht hat:

 

Humor ist sozusagen unser Senf des Lebens.
Er macht ein Stücklein trocken Brot zum Leibgericht.
Wer ihn nicht selbst besitzt, der hamstert ihn vergebens,
so hat man ihn entweder – oder hat ihn nicht.

Humor ist schwierig oder gar nicht zu ergründen.
Er ist stets taktvoll, niemals vorlaut und nicht spitz.
Humor ist zu erleben und nicht zu erfinden,
im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder Witz.

Humor ist unser Freund in allen Lebenslagen,
weil er dem Herz entspringt und nicht dem Intellekt.
Man kann zum Beispiel mit Humor die Wahrheit sagen,
so dass sie uns bekommt und halb so bitter schmeckt.

Humor blüht auch an kühlen Dauerregentagen
und stimmt uns fröhlich, wenn es noch so schaurig ist.
Ja, mit Humor lässt sich sogar ein Humorist ertragen,
und wenn er wirklich noch so traurig ist.

 

Ihnen eine frohe Woche,
P. Michael Janmieling

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