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Der Pastoralverbund weltweit:
www.pv-bad-driburg.de

Diakon Guido Schütte

Seit langem schon ist das Internet in aller Munde. Es wird gepriesen als Aushängeschild des "globalen Dorfes", in dem jeder von überall her mit jedem Kontakt aufnehmen und sich uneingeschränkt informieren kann. Und es wird verschrien als Teufelswerk, in dem sich mehr dunkle und dunkelste Gestalten ein Stelldichein geben als in irgendeinem anderen Medium.

Beide Behauptungen finde ich übertrieben. Sie weisen dem Internet eine Art Eigenleben zu, das es nicht besitzt. Das Internet ist letztlich nichts anderes als eine rein technische Verknüpfung vieler leistungsstarker Datenspeicher. Die Informationen, die dort gespeichert und angeboten werden, gestaltet allein der Mensch. Und die Auswahl, welche er davon sehen und hören will, trifft ebenfalls der Mensch. Das Internet ist Werkzeug in einer Welt des schnellen Informationstransfers, nicht mehr und nicht weniger.

Und doch haben die lautstarken Hochpreisungen und Kritiken die öffentliche Wahrnehmung nachhaltig beeinflusst. In besonderem Maße gilt das für die Kirche, in der das Internet lange Zeit nicht wirklich ernst genommen wurde. Aber dann legte Papst Benedikt XVI. am 16. Mai 2010 in seiner lesenswerten Botschaft zum 44. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel den Priestern unmissverständlich ans Herz, die "außergewöhnlichen Gelegenheiten zu ergreifen, die sich durch die moderne Kommunikation bieten. [...] Denn keine Straße kann und darf für den verschlossen sein, der sich im Namen des auferstandenen Christus bemüht, dem Menschen immer mehr Nächster zu werden."

Der Auftrag lautet also, das Internet für die Seelsorge in Dienst zu nehmen und den Menschen zur Verfügung zu stellen. Denn (vielleicht treffender: Gerade!) in Zeiten sich leerender Gotteshäuser nimmt die Suche nach umfassendem Heil und einem gelingenden Leben ja nicht ab! Wie viele Menschen, die den näheren Kontakt zur Gottesdienstgemeinschaft verloren haben, können wir auf diesem Wege (wieder) erreichen?

Auf dem Gebiet unseres Pastoralverbundes werden diese Möglichkeiten sowohl von einzelnen Pfarrgemeinden als auch von den Alt-Verbünden bereits seit Jahren genutzt. Anfang 2009 begannen dann die Vorbereitungen für unseren neuen Internetauftritt pv-bad-driburg.de, um pünktlich zur Errichtung des neuen Pastoralverbundes in Betrieb gehen zu können. Völlig neu gestaltet, nimmt er die Inhalte der Vorgängerseiten auf und wächst stetig weiter. Die Pflege ist technisch so gelöst, dass die Redakteure zu beliebiger Zeit und bequem vom heimischen Schreibtisch aus ihre Bereiche bearbeiten können. An Schulungsnachmittagen werden die von Gremien, Gruppen und Einrichtungen entsandten Personen mit dem System vertraut gemacht und weitergebildet. Unsere zur Zeit (Juli 2010) 20 Mitglieder starke Internet-Redaktion arbeitet engagiert an der Entwicklung und Aktualisierung der Seiten - es sind dort aber noch viele Plätze zu besetzen, damit wir unsere Möglichkeiten wirklich ausschöpfen können!

Wie Sie erkennen, ist der Aufwand zum Betrieb einer solchen Internetseite insgesamt erheblich. Aber der Lohn kann sich sehen lassen: Inzwischen ist pv-bad-driburg.de laut Google die meistbesuchte Pastoralverbundsseite. Über 130.000 (in Worten: Einhundertdreißigtausend) Besucher schauten sich seit dem 1. September 2009 bei uns um. Kein anderes Angebot unseres Pastoralverbundes erreicht so viele Menschen! Seelsorgliche Inhalte wie die Rubriken "Auf ein Wort" oder "Die Sakramente" finden besonders intensive Beachtung.

Beste Voraussetzungen also, um den Ansporn des Heiligen Vaters aufzugreifen. Information und Seelsorge in einer ansprechend gestalteten Internetpräsenz kraftvoll umzusetzen, ist eine neue und dankbare pastorale Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen wollen.

 

Eine gesegnete Ferienzeit wünscht Ihnen

Diakon Guido Schütte

 


 

Den gesprochenen Text dieses Beitrages finden Sie hier.

 

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