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Pfarrnachrichten:

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Ein Hoch
auf unsere Messdienerinnen
und Messdiener!

Vikar Peter Lauschus

Ein Pfarrer fragt seine Messdiener: „Wozu seid ihr eigentlich in der Kirche gut?“ Antwort: „Wir senken den Altersdurchschnitt?“ Spaß beiseite! Wozu sind Messdiener überhaupt gut? In der alten Liturgie war das ganz eindeutig: Sie gaben die Antworten, verrichteten die anfallenden Aufgaben und ersetzten so die Gemeinde. Mancher, der noch „Ad deum, qui laetificat juventutem meam!“ und viel mehr auswendig gelernt hat, wird sich auch an Messen am Seitenaltar ohne Gemeinde erinnern. Doch heute? Die Antworten gibt die Gemeinde und die volle und aktive Teilnahme an der Messe gehört zu den unhinterfragten und völlig normalen Ablauf jeder Messe. Also wozu Messdiener? Damit die Kinder etwas zu tun haben und sich nicht so langweilen? Die Antwort hat etwas für sich, trifft aber sicher nicht den Kern der Sache. Erst einmal: „Messe dienen“ ist eigentlich keine reine Kinderaufgabe. Der Talar und das Rochett, dass unsere Messdiener tragen, ist eigentlich eine Klerikerkleidung, beim Wortgottesdienst sieht man es noch, wenn Messdiener und Priester gleich gekleidet sind, bis auf die Stola. „Messedienen“ ist ein Ehrendienst und auch etwas für Erwachsene. Es ist nur Gewohnheit, dass er ausschließlich von Kindern verrichtet wird.

Und diesen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wollen wir danken! Für die jüngeren unter ihnen gibt es am 26. Juni einen (fast) pastoralverbundsweiten Ausflug. Es geht „auf Schalke“, wo in der Schalkearena ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert wird und anschließend in den „Movie Park“ in Bottrop-Kirchhellen. Für die über 16jährigen bieten wir die Möglichkeit an, mit zur internationalen Messdienerwallfahrt nach Rom zu fahren. Mit beiden Aktionen sagen wir „Dankeschön“ für die Arbeit unserer Messdienerinnen und Messdiener. (Die Neuenheerser halten an ihrer schönen Tradition fest und richten ein Zeltlager für ihre Messdiener aus.)

Möchten sie sich auch bedanken? Nach den Gottesdiensten am 29. und 30. Mai halten wir für die Messdienerarbeit eine Türkollekte ab, bei der sie durch eine großzügige Gabe ihren Dank und ihre Unterstützung für die Messdienerarbeit ausdrücken können. (Schon jetzt einmal vielen Dank für ihre Spende!) Möchten sie vielleicht die Romfahrer noch besonders unterstützen? Dann können sie „Pate“ werden, indem sie einen Geldbetrag im jeweiligen Pfarrbüro, bei einem der Priester, der Gemeindereferentinnen oder Diakone abgeben. Oder sie werfen ihn bei der Türkollekte in einem Briefumschlag mit dem Hinweis „Rom“ (und wenn sie wollen ihrem Namen) ein. Sie dürfen sicher sein: Wir werden in Rom für sie beten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Peter Lauschus, Vikar

PS.: Sie fragen sich: Warum extra eine zusätzliche Türkollekte? Einmal sammeln reicht doch! Aber die meisten Sonntagskollekten sind „zweckgebunden“,das bedeutet, sie müssen zum Teil oder ganz weitergeleitet werden. In den Pfarrnachrichten finden sie gewöhnlich den Kollektenzweck.

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