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Es ist nicht immer leicht ich zu sein…

„Ich wäre gern viel größer, ich hätte gern mehr Geld
Ich würde gern mehr reisen, am liebsten um die ganze Welt
Ich hätte gerne blaue Augen und etwas mehr Gelassenheit
Ich würd' gern Menschenleben retten, ich hätte gern mehr Zeit
Es ist nicht immer leicht ich zu sein, es ist nicht immer leicht ich zu sein.
Manchmal ist es sogar sauschwer.
Manchmal wär‘ ich lieber sonst wer…“ (Lied der Wise Guys)

Gemeindeassistentin
Julia Kembügler

Ein Lied, was mir momentan oft in den Sinn kommt. Spätestens, wenn ich mich wieder einmal aufgerappelt habe, um meine Hausarbeit weiter fertig zu stellen. Aber wer kennt es nicht, das Wünschen in andere Rollen. „Wenn ich jetzt der oder der wäre, dann könnte ich“.

Egal ob Schüler oder Student, ob Berufstätiger oder Arbeitssuchender, ob Rentner oder Kind. So manches Mal wünschen wir uns alle die Rolle des jeweils anderen. Verwunderlich ist es also nicht, dass wir gerade zu Karneval die Rollen getauscht haben und Abstand von der Alltagsrolle nehmen. Einfach mal verrückt sein und mir Eigenschaften von einer Prinzessin, einem Superhelden oder einem Polizisten zu Eigen machen. ..

„...Ich hätte gern blonde Haare, ich wäre gern topfit.
Ich wäre gern viel schöner, ich wäre gern Brad Pitt.
Dann hätt' ich Kohle ohne Ende, ein Riesenhaus am Strand.
Auf einem herrlichen Gelände, und teure Bilder an der Wand…“
(Lied der Wise Guys)

Aber auch der Karneval ist wieder einmal vorbei und gerade in der Fastenzeit können wir vieles in unserem Leben neu entdecken und versuchen, zufriedener zu sein. Durch Verzicht, eine Verschiebung der Prioritäten oder das neu mit Gott in Beziehung treten, sind nur einige Möglichkeiten, wie das funktionieren kann. Ich hoffe, dass wir gerade in der Fastenzeit alle die Möglichkeit haben, das auf unterschiedliche Art zu erfahren. Wir alle können letzten Endes auch mit uns zufrieden sein. Dies wird schön klar an der Kehrtwende des zitierten Liedes. Dort stellt nämlich der Sänger zum Schluss Folgendes fest, wenn er sich das Leben von Brad Pitt ausmalt…

„…Aber lauter Paparazzi machen sich an Angelina ran.
Und ganz bestimmt hat sie zu Haus allein die Hosen an.
Der arme Brad muss parieren, während Angelina lenkt.
Und dauernd Kinder adoptieren, ich bin mir sicher, dass auch er oft denkt.
It isn't always easy being me, it isn't always easy being me…”
(Lied der Wise Guys)

Egal, was wir uns ausmalen. Jeder hat wohl sein Päckchen zu tragen, wie es ja manchmal auch salopp von uns ausgesprochen wird. Unser Leben anzunehmen und zufriedener zu sein, dass wünsche ich uns allen als Ertrag der Fastenzeit.

Ihre Julia Kembügler

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