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Familie

Pater Thomas Bucher

In bisher neunzehn Katechesen hat Papst Franziskus bei den Generalaudienzen der letzten Monate über verschiedene Aspekte der Familie gesprochen. Sie sollen der Vorbereitung auf die ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode im Herbst dienen, welche die „Berufung und Mission der Familie in der Kirche und in der Welt" zum Thema hat. Einzelne Sätze daraus haben mediale Wellen geschlagen.  Ich  möchte  Ihnen gerne ein wenig ausführlicher von diesen Katechesen berichten, in denen der Papst versucht, zum einen die Schönheit und den Wert der Familie zu zeigen und zum anderen, auf Probleme einzugehen und Lösungsansätze anzubieten.

Als Ausgangspunkt nannte der Papst in seiner ersten Katechese am 17.12. 2014 die Familie „eine Gabe Gottes, die der Schöpfer von Anfang an der Menschheit gemacht hat. Dieses Geschenk wurde durch Christus besiegelt,  der in einer einfachen Familie ... Mensch geworden ist.“ Die Heilige Familie wird als das große Beispiel dargestellt, denn in einer Familie lernte Jesus die Gebräuche seiner Glaubensgemeinschaft wie auch die Pflichten des sozialen Lebens kennen. So können sich auch heute Mütter „Maria in ihrer Fürsorge für ihren Sohn zum Vorbild nehmen, ebenso die Väter Josef, den Gerechten.“ Der Papst lädt jede Familie ein, Jesus aufzunehmen, ihm zuzuhören, mit ihm zu sprechen und mit ihm zu wachsen und so die Welt ein Stück weit besser zu machen. Es geht darum, Jesus in den Alltag aufzunehmen. „Die Familie von Nazareth lädt uns ein, die Berufung und die Mission der Familie  neu zu entdecken.“ Durch eine echt christliche Familie wird „die Wirkmacht des Sohnes Gottes offenbar. Auch auf diesem Weg will er die Welt erlösen.“ Welch hohe Berufung wird hier sichtbar!

In seiner 11. Katechese am 22.04.2015 ging Papst Franziskus dann ausführlich auf den biblischen Schöpfungsbericht ein. Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen, damit er nicht allein sei, sondern Gemeinschaft in Fülle hat. Die Sehnsucht nach Allmacht aber hat die Harmonie zwischen Gott und Mensch und auch zwischen Mann und Frau zerstört. Heute wird das sichtbar z.B. in den verschiedenen Formen des Chauvinismus und in der Kommerzialisierung des Körpers der Frau. „Ohne die stabile und fruchtbare Verbindung von Mann und Frau nimmt die ganze Gesellschaft schweren Schaden und besonders die Kinder werden immer mehr entwurzelt. Den Weg der Ehe und Familie treu zu gehen ist eine  Herausforderung.“  Aber Gott schenkt seine Gnade und seine Fürsorge gegenüber dem schwachen Menschenpaar (vgl. Gen 3,21). Der Papst lädt deswegen  ein, zu beten  und  darauf zu vertrauen, „dass Gott selber sich um die Eheleute und Familien kümmert und sie beschützt.“ (Die Zitate stammen aus den offiziellen Zusammenfassungen der Katechesen)

In der Familie ist es sehr wichtig, Zeit füreinander zu haben...!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen frohe Ferien oder Urlaub in und mit ihren Familien!

Ihr P. Thomas Bucher cb

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