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Die Firmung
Vollendung der Aufnahme in die Kirche

Die Firmung (lateinisch: confirmatio, 'Befestigung') ist das zuletzt gespendete der drei Einführungssakramente. "Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften vollkommener [als allein durch die Taufe] mit der Kirche verbunden; sie werden reich ausgestattet durch eine besondere Kraft des Heiligen Geistes, und sie werden strenger verpflichtet, den Glauben als wahre Zeugen Christi in Wort und Tat zu verbreiten und zu verteidigen", so beschreiben es die Kirchenväter des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Die Firmung wird in der Regel durch einen Bischof gespendet - darin drückt sich das Gewicht dieses Sakramentes ebenso aus wie seine Verbindlichkeit für den Empfänger.

Der Firmkandidat wird dem Bischof durch den Firmpaten seiner Wahl vorgestellt, der selbst gefirmt sein muss.

Der Bischof legt dem Firmkandidaten die Hand auf und spricht:

"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."

Dann salbt er den Scheitel des Gefirmten mit Chrisam zum Zeichen der Würde, die ihm in diesem Sakrament als "Vollmitglied" der Kirche zukommt.

Der Pastoralverbund Bad Driburg lädt Jugendliche der neunten und zehnten Schulklassen zur Firmvorbereitung und Firmung ein. Das Regel-Firmalter liegt damit bei 15-17 Jahren.

Die Firmung ist nicht Voraussetzung für die kirchliche Eheschließung. Allerdings fügt sich dieser Ausweis der christlichen Reife nahtlos in die Verbindlichkeit des Eheversprechens ein. Deshalb ist der Empfang des Firmsakramentes vor dem Ehesakrament sehr zu empfehlen.

Christen, die in der Jugendzeit nicht gefirmt wurden, bietet das Erzbistum Paderborn zentrale Erwachsenenfirmungen an. Näheres dazu auf den Internetseiten des Erzbistums.

Zum Firmsakrament hat Pastor Peter Lauschus einen Artikel in der Rubrik Auf ein Wort verfasst: Firmung - das unbekannte Sakrament.

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