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• Glaube oder Parteiprogramm?

Diakon Manfred Lohmann
  • Woher kann ich wissen, dass es wirklich einen Gott gibt und dass Jesus Christus sein Sohn ist?
  • Nun, die Apostel und die Jünger Jesu hatten es da etwas einfacher: Sie haben Jesus gesehen und gehört, und haben seinen Tod genauso erlebt wie die Begegnung mit den Auferstandenen. Sie waren wahrscheinlich genauso ungläubig und skeptisch, wie Viele es heute sind.Der Anfang des christlichen Glaubens beruht also auf eigene Erfahrung, auf Anschauung und Berührung. Die ersten Jünger haben Jesus gesehen, mit eigenen Augen, und wurden zu Zeugen: 1. es gibt einen Gott, der mächtiger ist als der Tod; 2. Jesus ist dieser Gott, der Mensch geworden ist.Für diese Überzeugung sind (mit einer Ausnahme) alle Apostel in den Tod gegangen. Sie waren Zeugen unseres Glaubens, bis zum Tode.
  • Wenn wir uns heute fragen, ob wir denn gute Gründe haben, den christlichen Glauben anzunehmen oder zu bewahren, dann betrachten wir oft den christlichen Glauben wie ein Parteiprogramm. Da gibt es Sachen, die uns gefallen, andere, die wir ablehnen und wieder andere, die wir nicht verstehen. Für die letzten beiden werden wir nach Gründen gefragt: Warum ist das denn so? Warum kann das nicht auch anders sein? Und wenn die guten Gründe fehlen oder zu schwierig sind, dann sagen wir uns: Na, dann müssen wir es eben glauben.
  • Liebe Leser, Glauben im Sinn von vermuten, vorerst einmal annehmen oder, weil etwas einleuchtend ist, es für wahr halten, hat nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.
  • Wir glauben vor allem den Zeugen, die uns berichtet haben, dass Jesus lebt.  Glauben heißt, all diesen Zeugen zu vertrauen, dass sie uns nicht belügen; dass sie nicht flunkern, auch nicht um einer guten Sache willen. Dass sie wissen, was sie schreiben.
Die Evangelien macht deutlich, was der Grund unseres Glaubens ist: Nämlich keine philosophische Überlegung oder ein Parteiprogramm, sondern die Begegnung mit Gottes Sohn, Jesus Christus. Die Erfahrung seiner Auferstehung. Den Eindruck, den seine Predigt hinterlassen hat.
  • Aber vor allem die Begegnung mit dem Auferstandenen. Das muss sehr beeindruckend gewesen sein. Das hat die Apostel und die Kirche für Jahrhundert geprägt. Mit der Auferstehung haben wir einen Anhaltspunkt für unsere Vorstellung vom ewigen Leben, zumindest schon einmal eine Person, der wir dort begegnen werden. Die Himmel ist uns nicht mehr so fremd, und auch nicht das Leben hier.
  • In der Osterzeit hören wir die Berichte, die zur Geburt der größten Religionsgemeinschaft aller Zeiten geführt hat. So viele Menschen haben diesen Berichten geglaubt, weil Sie Christen erlebt haben, die glaubwürdig waren.
  • Wenn Sie Menschen erleben, die unsicher im Glauben geworden sind; wenn sie selbst im Glauben skeptisch geworden sind: Lesen Sie nicht ein Buch nach dem anderen, sondern suchen Sie Menschen auf, die glaubwürdige Zeugen sind. Und, versuchen sie selbst, solche Zeugen zu sein.
  • Manfred Lohmann CIC



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