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Herzliche Einladung
zur Feier der ewigen Profess

Pater Michael Janmieling

Im Oktober werden es nun schon vier Jahre, seit wir als Gemeinschaft der Seligpreisungen hier nach Bad Driburg gekommen sind. Wir dürfen uns darüber freuen, dass am 22. September eine Schwester aus unserem Haus in Uedem und eine Schwester aus unserem Haus in Bad Driburg die ewige Profess ablegen.

Zunächst einmal: Was ist das genau: ewige Profess? In unserer Gemeinschaft, wie auch in allen anderen Orden, braucht es Zeit und verschiedene Schritte, um geweihte Schwester (oder auch Bruder) zu werden. Schließlich ist es kein leichter Schritt und deshalb gibt es bestimmte Phasen der Eingliederung, z.B. das Postulat und das Noviziat, um selber zu prüfen, ob dieser Weg der richtige ist. Die ewige Profess ist dabei der endgültige Schritt, das: „Ja“ für immer.

Im September, binden sich die beiden Schwestern mit diesem Versprechen innerhalb der Eucharistiefeier für immer an Gott und die Gemeinschaft. Die ewigen Versprechen der Armut, des Gehorsams und der Keuschheit, wird dabei die Generalverantwortliche der Schwestern entgegennehmen. Als äußeres Zeichen dieser Hingabe erhalten dann die Schwestern möglicherweise einen neuen Namen, ein braunes Skapulier und einen Ring als Zeichen der Verbindung mit Christus.

Die feierliche Eucharistiefeier beginnt um 11:00 Uhr in der Schule des Gymnasiums St. Xaver, zu der Sie alle herzlich eingeladen sind. Lassen wir Sr. Margrit selber zu Wort kommen und sich kurz vorstellen.

P. Michael Janmieling

Schwester
Margrit Bischofberger


Seit November 2010 bin ich hier, im Haus der Gemeinschaft der Seligpreisungen, in Bad Driburg und darf nun meine Ewigen Gelübde ablegen, was für mich eine große Freude ist. Gebürtig komme ich aus einem kleinen Dorf in Oberschwaben, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, also ganz aus dem Süden Deutschlands. Nach meiner Berufsausbildung zur Chemielaborantin und dem Studium der Sozialpädagogik hat mich meine innere Suche in die Gemeinschaft der Seligpreisungen geführt. Hier habe ich dann den Ruf zu einer noch intensiveren Christusnachfolge im geweihten Leben empfangen.

Das geweihte Leben ist ein großes Geschenk. Durch die Gelübde geht man in gewisser Weise in den Fußstapfen Jesu, und darf durch diese Nachfolge seine besondere Nähe erfahren, aber diese Lebensart beinhaltet ebenso eine große Herausforderung. Das Wort des Hl. Paulus: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“, kann auf diesem Weg eine ganz tiefe Wirklichkeit werden. Die Selbsthingabe in der Weihe an Christus trägt so dazu bei, dass das Reich Gottes noch mehr aufleuchtet und verkündet wird. Gerne vertraue ich mich auch in dieser Vorbereitungszeit ihrem Gebet an.

Sr. Margrit Bischofberger

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