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Jahr des Glaubens

Pfarrer Hubertus Rath

Liebe Schwestern und Brüder,

ein Jahr des Glaubens für die gesamte Kirche wünscht sich Papst Benedikt XVI., weil er schon von Anfang seines Pontifikates betont hat, dass der Glaube durchaus nicht mehr ein gesellschaftliches Allgemeingut und gesellschaftlich allgemein verständlich ist: „Nun geschieht es nicht selten, daß die Christen sich mehr um die sozialen, kulturellen und politischen Auswirkungen ihres Einsatzes kümmern und dabei den Glauben immer noch als eine selbstverständliche Voraussetzung des allgemeinen Lebens betrachten. In Wirklichkeit aber besteht diese Voraussetzung nicht nur nicht mehr in dieser Form, sondern wird häufig sogar geleugnet. Während es in der Vergangenheit möglich war, ein einheitliches kulturelles Gewebe zu erkennen, das in seinem Verweis auf die Glaubensinhalte und die von ihnen inspirierten Werte weithin angenommen wurde, scheint es heute in großen Teilen der Gesellschaft aufgrund einer tiefen Glaubenskrise, die viele Menschen befallen hat, nicht mehr so zu sein.“

„Wir müssen wieder Geschmack daran finden, uns vom durch die Kirche treu überlieferten Wort Gottes und vom Brot des Lebens zu nähren“, damit viele Menschen durch uns wieder durch die „Tür des Glaubens“ finden. Diese Zitate stammen aus seinem Schreiben „Porta fidei“ mit dem er das Jahr des Glaubens ausgerufen hat.

Das Jahr des Glaubens beginnt am 11.10.2012 und endet am Christkönigssonntag 2013. Dieses Datum hat er festgelegt, weil es der fünfzigste Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der zwanzigste Jahrestag der Veröffentlichung des Katechismus der Katholischen Kirche ist. Dabei hegt er die Hoffnung, dass durch die erneute Lektüre der Konzilstexte und das Studium der systematischen Darstellung im Katechismus im Jahr des Glaubens unsere Beziehung zu Christus, dem Herrn, sich immer mehr festige, „denn nur in ihm gibt es die Sicherheit für den Blick in die Zukunft“

Zum Jahr des Glaubens ist in unserem Erzbistum geplant, die einzelnen Konzilstexte jeweils zu ihrem Erlassdatum in den Fokus zu stellen und so bis 2015 immer zu Veranstaltungen zu den Themen des Konzils einzuladen. Über die näheren Planungen werden wir rechtzeitig durch Flyer und Plakate informiert.

Als erste Veranstaltung zum Jahr des Glaubens in unserem Dekanat Höxter kann man sicherlich den „Tag der Berufung“ am 08. September rechnen. Haupt- und Ehrenamtliche sind nach Marienmünster eingeladen, um in verschiedenen Kleingruppen und Workshops über die persönlich wichtigen Quellen des Glaubens ins Gespräch zu kommen und durch das Hören aufeinander im Glauben gestärkt zu werden. Auch dazu werden noch Einladungen und Programme verteilt.

Auf Anregungen Ihrerseits, wie wir das Jahr des Glaubens in unserem Pastoralen Raum Bad Driburg umsetzen können, freue ich mich, weil Sie damit unsere Überlegungen im Team der Hauptamtlichen bereichern. Infos zum Jahr des Glaubens finden Sie auch auf der Internetseite  www.jahrdesglaubens.de.

 

Herzliche Grüße

Hubertus Rath

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