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St. Johannes Nepomuk Langeland-Erpentrup

Zum Gebäude:
Mit dem Bau dieser Kirche wurde am 16. Mai 1976 begonnen, und sie konnte im Jahr 1978 fertiggestellt werden.
Ihr Grundriss ist achteckig angelegt und erreicht in der Höhe 15 Meter.
Am 21. November 1976 erfolgte die Grundsteinlegung gleichzeitig mit dem Richtfest. Der erste Gottesdienst fand am Palmsonntag  1978 in einer noch notdürftigen ausgestatteten Kirche statt. Am 07. Oktober 1990 erfolgte die feierliche Einweihung durch Missionsbischof Bernhard Schilling vom Missionshaus St. Xaver Bad Driburg.

Der Innenraum unserer Kirche.

Vor uns sehen wir eine große helle Kirche. Das Weihwasserbecken im Eingangsbereich erinnert uns an die Taufe. Mit dem Wasser zeichnet der Gläubige sich das Kreuzzeichen und bekennt die Zugehörigkeit zu Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Sofort danach fällt das Auge auf den Altar. Der hintere, reich verzierte Altar wurde im Jahr 1916 von der Kirchengemeinde Schmechten zu einem geringen Preis gekauft und hat seinen Dienst zuerst in der alten Kirche in Erpentrup verrichtet. Bevor er in die neue Kirche kam, wurde er von der Firma Peez in Marsberg restauriert und fügt sich nun gut in das Gesamtbild der Kirche ein.


Der neue Altar (Celebrationsaltar) und der Ambo (Lesepult) wurden von den Brüdern Winkelmann, Niederense/ Möhnesee, aus Sandstein hergestellt.
Der Altar zeigt vorne einen Fisch und fünf Brote in einem Korb sowie an den Seiten einen Weinstock mit Reben, Symbole der Christen und ihre Zugehörigkeit zu Gott. In dem Altar wurden die Reliquien des hl. Vitus eingesetzt

Der Altar zeigt vorne einen Fisch und fünf Brote in einem Korb sowie an den Seiten einen Weinstock mit Reben, Symbole der Christen und ihre Zugehörigkeit zu Gott. In dem Altar wurden die Reliquien des hl. Vitus eingesetzt.

Rechts vom Altar steht das Triumphkreuz. Es befand sich in der alten Kirche in Erpentrup unter dem Deckengewölbe und wurde 1911 angeschafft. Nachdem es restauriert wurde steht es nun im Altarraum der neuen Kirche.

Links vom Altar sehen wir die Pieta. Sie wurde 1923 von einer Familie aus Langeland der Kirche gestiftet und im Jahr 2015 restauriert.

Der Taufstein (Taufbecken) wurde im November 1999 aufgestellt. Der Deckel des Taufbeckens stellt die Taufe Jesu im Jordan dar, mit den vier Wasserströmen, die in alle Himmelsrichtungen fließen. Das Heil der Erlösung  ströme in alle Welt, wenn wir mit Wasser getauft werden, haben wir teil an dem Wasser des Lebens, das Jesus selber ist.

An der Wand dahinter sehen wir die Statue des hl. Johannes Nepomuk, unserem Kirchenpatron. Sie wurde am 16. Mai 1993 geweiht. Am 3. Oktober 1993 wurden seine Reliquien eingesetzt. Sie wurden uns durch Teilung aus der Pfarrkirche St.-Johannes-Nepomuk Bökendorf geschenkt.

Die Figur und auch das Taufbecken wurden von den Brüdern Winkelmann aus Niederense / Möhnesee gefertigt.

Unsere Orgel wurde am 3. Advent 1985 durch Pastor Norbert Thiele feierlich geweiht. Das Orgelwerk stand ursprünglich in Oer-Erkenschwick. Nach dem Kauf durch die Kirchengemeinde wurde sie von der Firma Sauer aus Ottbergen überarbeitet und architektonisch sowie auch klanglich in unseren Kirchenraum eingefügt.

Rechts vom Altar befindet sich die Fatima Madonna. Diese wurde von unserem ehemaligen Kirchenküster Anton Ridder aus Erpentrup gestiftet. Am 10. April 1979 wurde sie von Pater Josef Reuthers vom Missionshaus St. Xaver Bad Driburg und Herrn Ridder mit dem PKW aus Portugal abgeholt.

An der Wand rechts daneben sehen wir die Statue des hl. Antonius mit dem Kind auf dem Arm.

Der Kreuzweg an den Wänden wurde 1985 von dem einheimischen Bildhauer Johann Brockmann aus Langeland geplant und angefertigt.

Von den acht bleiverglasten Kirchenfenstern, zeigen sechs moderne Bilder aus dem Alten Testament. Sie wurden von dem Künstler Alois Plum aus Mainz entworfen und von der Firma Otto Peters aus Paderborn gefertigt und eingebaut.

„Das Ägyptische Paschah“
„Brotbrechen“
„Brotvermehrung“
„Hochzeit von Kanaan“
„Die Opferbereitschaft Abrahams“
„Wasser u. Manna Spende in d. Wüste“

Die beiden Fenster neben dem Ausgang stammen noch aus der alten Kirche in Erpentrup. Sie wurden 1904 von einem nicht Genannten gespendet. Bevor sie in der neuen Kirche zum Einsatz kamen, wurden sie 1977 von der Firma Peters  restauriert. Sie zeigen (beim herausgehen links) „Die Heilige Familie in der Werkstatt von Nazareth“ und rechts „Die Taufe Jesu im Jordan“

Der Kirchturm

Im Sommer 1995 wurde auf einer Grundfläche von 4x4 Meter ein 22 Meter hoher Glockenturm vor der Kirche errichtet. Der Wetterhahn wurde in der Werkstatt der Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede hergestellt und hat eine Höhe von einem Meter. Die Glocken wurden am 6. Oktober 1995 in Gescher von der Firma Petit & Gebr. Edelbrock im Münsterland gegossen. Am 1. Adventsonntag, den 3. Dezember 1995 wurden die drei Glocken, der Grundstein und der Kirchturm durch Herrn Weihbischof Paul Nordhues aus Paderborn feierlich eingeweiht.

Die Glocken

Die größte der drei Glocken ist dem Kirchenpatron, dem hl. Johannes Nepomuk, geweiht. Sie hat einen Durchmesser von 95 cm und wiegt 500 Kilogramm.
Die mittlere Glocke ist der Mutter Gottes geweiht und hat einen Durchmesser von 85 cm. Sie hat ein Gewicht von 350 Kilogramm.
Die Kleinste ist dem hl. Vitus geweiht. Diese hat einen Durchmesser von 74 cm und wiegt 250 Kilogramm.

Die alte Kirche

Die alte Kirche in Erpentrup wurde schon 1732 als Gebetsraum gebaut und diente auch als Schulraum. Nach mehrmaligen an- und umbauen wurde sie ab dem 11. November 1982 abgerissen.

An dieser Stelle wurde 1987 ein Bildstock mit einer kleinen Anlage errichtet, der die Nachkommen an diese kleine Kirche erinnern sollen. Die Einweihung erfolgte am 7.Mai 1988.

Kirchplatz in Erpentrup

Erstellt von Kurt Wiedemeier    12/2017

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