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Pfarrnachrichten:

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Kirchenvorstandswahl

Pfarrer Hubertus Rath

Liebe Schwestern und Brüder,

am 07./08. November 2015 finden im Erzbistum die Wahlen zum Kirchenvorstand statt. Die Hälfte der KV-Mitglieder werden für die nächsten sechs Jahre neu gewählt.

In allen unseren Gemeinden haben sich Kandidaten für die KV-Wahl gefunden. Entweder kandidieren Mitglieder des KV für eine weitere Wahlperiode, oder es haben sich Kandidaten bereiterklärt, im zukünftigen Kirchenvorstand mitzuarbeiten. Allen Kandidaten danke ich ganz herzlich für ihr Engagement für ihre Kirchengemeinde.

In fast allen Gemeinden werden auf der jetzt aushängenden Vorschlagsliste genau so viele Kandidaten aufgeführt, wie für den Kirchenvorstand benötigt werden. Die Kirchenvorstände und die Wahlvorstände haben sich auf dieses Vorgehen abgestimmt, weil diese Vorschlagsliste immer noch um Kandidaten ergänzt werden kann und weil wir für jedes Gemeindemitglied, dass sich bereiterklärt mitzumachen, dankbar sind und niemanden vor den Kopf stossen wollen, indem wir ihm/ihr nach der Wahl sagen müssen: „Danke für deine Bereitschaft zu kandidieren, aber leider bist du nicht gewählt worden.“ Ehrenamtliches Engagement in der Kirche, in der Ortschaft und in den Vereinen ist zu wertvoll, als das man so damit umgeht.

Wenn es schwierig ist, und in Zukunft vielleicht noch schwieriger wird, Kandidaten für den Kirchenvorstand oder auch für den Pfarrgemeinderat zu finden, wäre es dann nicht angebracht, alle Kirchenvorständen/ Pfarrgemeinderäten im Pastoralen Raum zu einen Kirchenvorstand/ Pfarrgemeinderat zusammenzulegen? Ausserdem würde doch dadurch die Verwaltungsarbeit für den Pfarrer vereinheitlicht und vereinfacht.

Dieser Überlegung stimme ich nicht zu und ich arbeite auch nicht darauf hin. Ich bin der Überzeugung, das christliches Leben und gemeinschaftliches Leben in unseren Orten und im Pastoralverbund nicht durch Vereinheitlichung, sondern durch Verbuntung wächst. Wenn viele Leute an vielen verschiedenen Orten und bei vielen verschiedenen Gelegenheiten ihre Ideen einbringen und verwirklichen, dann entsteht ein vielfältiges, in vielen Farben schillerndes, buntes Gemeinde- und Gemeinschaftsleben. Das gilt für die Arbeit des Kirchenvorstandes, des Pfarrgemeinderates und alle Gruppierungen und Menschen, die sich im liturgischen, pastoralen und seelsorglichen Bereich engagieren. (Ich überlege gerade, ob wir „Pastoralverbund“ in Zukunft nicht besser mit „t“ schreiben, also „Pastoralverbunt“). Deshalb bin ich dankbar für jeden, der sich engagiert, auch im Kirchenvorstand. Dankbar nicht in dem Sinne von „Puh, diesmal haben wir es noch mal geschafft, genügend Kandidaten zu finden.“, sondern dankbar im Sinne von „Es gibt genügend Leute, denen ihre Kirche, ihr Glauben eine Herzensangelegenheit ist.“

Auf Fragen, die sich in zehn oder zwanzig Jahren stellen, werden wir in zehn oder zwanzig Jahren sicherlich eine Antwort finden. Und konkret vereinfacht hat sich meine Arbeit als Pfarrer nicht durch Zusammenlegung, sondern durch die geschäftsführenden Kirchenvorstandsvorsitzenden, die von ihren Kirchenvorständen und den Gemeindeverband unterstützt werden. Deshalb danke ich am Ende dieser Wahlperiode ganz herzlich Herrn Tegethoff und Herrn Dr. Stroop, beide Bad Driburg, Herrn Christoph Dittrich und seinem Nachfolger Herrn Stefan Pape, Dringenberg, Herrn Hagen, Neuenheerse, Herrn Scholz, Pömbsen, Herrn Sievers, Herste, und Herrn Bürger, Alhausen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Pfarrer Hubertus Rath

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