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Nach oben schauen.

Die Blickrichtung ändern: Sich vorstellen, selbst das Kind zu sein, das in der Krippe liegt. Zurückgehen auf die ursprüngliche Wahrnehmung:

Ein Kind schaut immer nach oben. Kinder schauen auf! Sie müssen, solange sie Kinder sind, unweigerlich nach oben schauen. Sie wissen in ihrem Innersten, dass die Welt größer ist als sie selbst. Sie schauen auf zu den Gesichtern der Größeren. Sie vertrauen darauf, dass das, was über ihnen geschieht, zum Leben verhilft. Wer werden will wie ein Kind, der muss aufschauen - und er weiß, dass er aufschauen darf, weil ihm vom Größeren her Nähe und Erfüllung zugesagt sind.

Kinder sind in ihrer Wahrnehmung naiver als die Erwachsenen, aber sie sind auch unverstellter. Sie haben ein Gespür dafür, was echt und wahr ist, und für das, was nur vorgegaukelt ist.

Das Kind in der Krippe, dessen Geburt wir feiern, schaut auf wie jedes Kind. Und der Mann, der aus diesem Kind geworden ist, hat sich die Geste des Aufschauens bewahrt. Ausdrücklich heißt es in den Erzählungen seiner wunderbaren Zeichen: "Er erhob die Augen zum Himmel”. Er wusste, woher ihm die Kraft seines Lebens zufließt.

Wir finden das Kind, dessen Geburt wir an Weihnachten feiern, im Aufschauen. Auch das Kind, das in uns selbst weiterlebt, schaut hinauf und richtet seinen Blick nach oben.

Die Ersten, die dieses Kind gefunden haben, waren die Hirten auf dem Feld. Im Aufschauen zum Himmel haben sie das Wort gehört und angenommen: "Heute ist euch der Retter geboren!”

So wünschen wir uns im Pastoralverbund Bad Driburg, dass auch wir aufschauen und das Wort annehmen können wie die Hirten auf dem Feld.

 

Eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit wünschen ihnen

 

Diakon Manfred Lohmann

und

das Pastoralteam des Pastoralverbundes Bad Driburg

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