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25.11.2019

Adventskonzert

Am Sonntag, den 8. Dezember 2019 um 17 Uhr findet das Adventskonzert in der Katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Bad Driburg statt.

Erklingen werden die Stücke der zwei Komponisten, G. A. Homilius und C. P. E. Bach, die beide im Jahr 1714 geboren worden sind.

Im Mittelpunkt des Programms steht das Carl Philipp Emanuel Bachs 9-sätziges Magnificat von 1749 für Solisten, Chor und Orchester. Dieses Stück gehört zu den klangprächtigsten, in den vokalsolistischen Partien auch zu den anspruchsvollsten Vertonungen des „Lobgesangs der Maria“. Das Werk erfüllt alle Kriterien, die die Ästhetik der Zeit von einer großdimensionierten geistlichen Komposition verlangte: Erhabenheit, Würde, polyphone und konzertante Chorsätze, empfindsame und pathetische Arien, eine große abschließende Doppelfuge. Komponiert noch zu den Lebzeiten Johann Sebastian Bachs, wurde das Stück mehrmals aufgeführt, im Jahre 1779 sogar neben dem Credo aus der h-Moll-Messe des Vaters.

Die Kantaten von Gottfried August Homilius, dem Organisten und Kantor an den beiden wichtigsten Kirchen Dresdens – der Frauenkirche und dann der Kreuzkirche, sind aus der Musikpflege der Zeit nach 1750 nicht weg zudenken. Sie erfreuten sich größter Beliebtheit in weiten Teilen des deutschsprachigen Europas und Homilius genoss den Ruf des "besten Kirchenkomponisten". Aufführungsdaten belegen, dass seine Kantaten auch im 19. Jahrhundert noch vielfach musiziert wurden.

Inga Balzer (Sopran), Rebekka Bigelmayr (Alt), Steffen Kruse (Tenor) und Stefan Astakhov (Bass) übernehmen die solistischen Partien. Auftritte auf den bedeutendsten Bühnen und Opernhäusern, Preise in den internationalen Wettbewerben sowie Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Detmold  sind einige der Stationen derer Vita.

Der traditionsreiche Kirchenchor „Cäcilia“, unterstützt von einigen Projektsängern, übernimmt die Chorpartie. Das in Ostwestfalen beheimatete Ensemble „La Réjouissance“ spielt den Orchesterpart. Seine Mitglieder entstammen überwiegend den hier ansässigen Berufsorchestern, sind freiberufliche Instrumentalisten oder Musikpädagogen. Alle Instrumentalisten haben sich neben ihrem Instrumentalstudium in weiterführenden Meisterkursen der Pflege der Musik des 17.-19. Jh. gewidmet.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Unterstützung der Kirchenmusik wird erbeten.


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