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07.02.2019

Indienreise mit Pater Antony

Danke sagen wir, die Indienreisegruppe, Pater Antony und der Agentur für die schönen Erfahrungen die wir mit ihm in seinem Heimatland machen durften.

Ein Land voller Gegensätze und Schönheit. Alles war bestens vorbereitet und organisiert. Den Start in den Morgen gestaltete Pater Antony mit entsprechenden Gebeten und einem besinnlichen Lied in seiner Heimatsprache. Mit Gottes Segen eingestimmt auf das Land und auf den Tag besuchten wir Tempel, Moscheen, Synagogen, Kirchen ,Basare, Paläste, Wehranlagen, …Natürlich waren das Taj Mahal, die Ghandi Gedenkstätte, ein Elefantenritt und eine Bootsfahrt auf den Back  Waters dabei. Immer wieder erhielten wir Hintergrundinformationen zu der Entwicklung des Landes, zu den Menschen zu ihrer Geschichte und zu  ihren Bräuchen. Dies trug auch dazu bei, dieses interessante Land besser zu verstehen und eventuelle Vorurteile abzubauen. Lärm, Schmutz, Armut und Verkehr waren oft unsere Begleiter. Der Süden des Landes überraschte uns dagegen mit einer reichhaltigen Vegetation und einem angenehmen Klima. Immer wieder erlebten wir die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Inder. Sowohl in den Hotels als auch in den karitativen Einrichtungen, in den Schulen und Kindergärten  wurden wir sehr sehr herzlich empfangen. Bei unserem Aufenthalt im Kloster der Karmeliter, in dem Pater Antony sein Noviziat, abgeleistet hatte, zeigten die Seminaristen einen eindrucksvollen Tanz. Dieser stellte dar, wie sich die Menschen bei der schrecklichen Flut im Herbst 2018 konfessionsübergreifend helfend beistanden. Aktuelle Hilfe erhielten  auch bedürftige Kinder und Jugendliche. Das Projekt 25 mal 50 erklärte Pater Antony noch einmal in der Kapelle den deutschen und indischen Besuchern. Gemeinsam mit Alexander Groß, unserem Reiseleiter, hatte er das Projekt ins Leben gerufen, um Bedürftigen eine Schulausbildung zu ermöglichen und sie vor Ausbeutung und dem sozialen Abstieg zu bewahren. Und so konnten Kinder und Jugendliche in unserem Beisein ihre Geschenke vor Ort entgegennehmen. Die enorme Hilfs- und Gastfreundschaft und auch den Zusammenhalt innerhalb der Familien konnten wir noch einmal hautnah erleben, als wir zu Gast in Pater Antonys Familie waren. Wir wurden sehr nett empfangen und bewirtet. Zuvor nahmen wir an einem Kindergottesdienst teil, den Pater Antony gemeinsam mit seinem Bruder und dem Pfarrer seine Heimatgemeinde zelebrierte. Wir erlebten und staunten über eine Kirche voller Kinder, die erst nach dem Ende des Gottesdienstes,  ihre Disziplin und Zurückhaltung ablegten, um uns  neugierig zu umringen und zu befragen.

 

Danke, Pater Antony, dass wir mit Ihnen zu Gast in ihrem Heimatland sein durften und mit einem Koffer voll schöner Erinnerungen an Indien heimkehren konnten.

 

(Beate Bönnighausen für die Reisegruppe)


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