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Neues von der
Gemeinschaft der Seligpreisungen

P. Johannes Maria Poblotzki

Liebe Pfarrmitglieder!

Sicherlich haben Sie sich mittlerweile daran gewöhnt, wenn die „Braun-Weißen“ der Gemeinschaft der Seligpreisungen im Pfarrleben oder im Ort in Erscheinung treten. Und doch fragen sich vielleicht immer noch einige: Was ist das eigentlich für eine Gemeinschaft?

Brauchen wir noch eine neue Gemeinschaft?

Eine ganz typische Frage. Das ist der Blick sozusagen aus der Froschperspektive. Man sieht die zahlreichen Gemeinschaften mit ihrem verschiedensten „Outfit“ und ihrer eigenen Spiritualität und fragt sich, ob es daneben eine neue Gemeinschaft braucht. Von einer anderen Blickrichtung aus betrachtet, von Gott her, würde die Frage vielleicht eher so gestellt sein: Möchtet ihr die Gemeinschaft der Seligpreisungen als Geschenk annehmen?

Geschenk und Herausforderung

Wir wissen ja, wie das mit Geschenken ist. Wenn wir sie uns nicht selbst machen, entsprechen sie nicht immer unseren Vorstellungen und Erwartungen. Man tritt in einen Prozess ein, in dem es darum geht, das Empfangene zu entdecken und zu „erwählen“, das heißt: Sich bewusst für die Gabe öffnen, die man erhalten hat.

Eine kurze Chronik

Die Gemeinschaft der Seligpreisungen ist nicht entstanden, indem sich einige intelligente Leute zusammengesetzt haben und den Bischof oder Papst gefragt haben: Was braucht die Kirche und was können wir dazu beitragen? Gut, dann versuchen wir diesen Bedürfnissen nachzukommen. Wir werden eine Gemeinschaft ins Leben rufen mit entsprechender Ausrichtung. Es war anders: Am Anfang unserer Gemeinschaft standen zwei Ehepaare, die eine große Sehnsucht hatten, in Gemeinschaft das Evangelium in die Praxis umzusetzen. Sie trafen sich regelmäßig zum Gebet und um in der Hl. Schrift zu lesen und begannen ein gemeinsames Leben in einer Art Wohngemeinschaft. Ihnen schlossen sich viele Freunde wie auch Bekannte an, und langsam wuchs daraus die Gemeinschaft der Seligpreisungen, die sie heute ist.

Das Leben braucht Struktur

Jedes neue Leben braucht eine Struktur, einen Schutz und ein Ziel nach dem es strebt, sonst vergeht es. Es wurde schnell klar, dass die wachsende Gemeinschaft eine Organisationsform braucht und wenn sie innerhalb der Katholischen Kirche fruchtbar sein wollte, war es nötig, dass sie eine Anbindung unter dem Blick des Papstes oder eines Bischofs bekäme und so wurden die ersten Statuten verfasst.

Zeit - Kriterium der Unterscheidung

Nun kommen wir wieder zurück zum Geschenk. Die Kirche war vor ein gewisses Problem gestellt: Sie erkannte in der Gemeinschaft verschiedene Gaben und Charismen zum Dienst am Reich Gottes, und gleichzeitig hatte Sie bisher ein solches Geschenk niemals empfangen: Verheiratete und ledige Laien, Priester, geweihte Schwestern und Brüder im Zölibat, die gemeinsam in dieser Weise ein Leben im Gebet, der Arbeit und Apostolat leben? Dafür gab es keine rechte „Schublade“ in Rom. Es braucht viel Zeit um zu unterscheiden, was von Gott inspiriert oder was vielleicht menschlich guter Wille ist, aber nicht auf Dauer Bestand haben kann. Auch die Kirche braucht Zeit zur Unterscheidung und Zeit, um sich für die Gaben Gottes zu öffnen.

29. Juni 2011 – eine neue Etappe

Für uns ist es eine große Freude, dass die Kongregation für das geweihte Leben in Rom, bzw. unser Schutzbischof, Erzbischof von Toulouse Robert Le Gall, am 29. Juni feierlich per Dekret „Ja“ zu uns gesagt hat und unsere neuen Statuten anerkannt hat, indem er abschließend schrieb:

Möge der Herr durch die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und der Heiligen Apostel Petrus und Paulus die Sehnsucht aller Mitglieder der Gemeinschaft der Seligpreisungen nach Heiligkeit und apostolischem Eifer erneuern, zum Wohl der ganzen Heiligen Kirche!

In dieser Weise empfehlen wir uns hier vor Ort in Bad Driburg ihrem Gebet an, so dass wir einander immer mehr zum Geschenk werden.

 

P. Johannes Maria

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