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Gechichte der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die erste Kirche stand in Pömbsen bereits um die erste Jahrtausendwende. Zur Gemeinde zählten auch Nieheim. Erwitzen, Emde, Bad Hermannsborn, Reelsen, Schöneberg und Merlsheim. Alhausen war eine Vikarie, die von Pömbsen aus betreut wurde. 1299 wurde die Gemeinde Nieheim eigenständig. 1324 schloss man die Pfarrei Pömbsen mit der Abtei Marienmünster zusammen.

Im Sommer 1653 wurde erstmals in die Kirche eingebrochen, vermutlich durch holländische Soldaten. Ein weiterer Einbruch erfolgte vom 18. auf den 19. November des selben Jahres. Die entwendeten Gegenstände gelten größtenteils bis heute vermisst.

1687 entstand die heutige Kirche als dritter Kirchbau in Pömbsen. Der Chor entstand bereits 1678.

1802 brannten in Pömbsen 60 Häuser, darunter auch das Pfarrhaus sowie das Schul- und Küsterhaus, nieder. Etliche geschichtliche Dokumente fielen dem Feuer zum Opfer. Auf den Fundamenten des alten Pfarrhauses konnte noch im gleichen Jahr ein neues errichtet werden.

1935 wurde in die Kirche eine Heizung eingebaut. Bei diesen Arbeiten konnte an der Schwelle zur Sakristei der Grundstein mit einer Silberplatte mit Inschrift freigelegt werden.

In den Jahren 1971 bis 1974 und 2002 bis 2003 wurde die Kirche umfassend renoviert.

Ausstattung der Kirche

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist einschiffig und dreijochig und wird im Osten von einem Chor mit 3/10-Schluss abgeschlossen. 1719 wurde der Westturm angebaut, die Sakristei befindet sich an der Ostseite. An der Kirche sind zur Stabilität Strebepfeiler angebracht.

Das Kirchenschiff ist von Kreuzgratgewölben überspannt. Die Gewölbe von Chor und Hauptschiff werden von runden Gurtbögen getrennt, die im Chor auf Konsolen aufliegen. An der Sakristei im Osten findet sich ein Rundfenster. die Eingänge sind an der Süd- und Westseite der Fassade.

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