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Salz und Licht ?

Diakon Manfred Lohmann

Liebe Mitchristen,

das gefällt mir an Jesus: kein Appell, keine moralische Aufforderung, kein "Strengt Euch gefälligst an!", sondern eine ganz einfache Feststellung: Ihr Christen, ihr seid das SALZ der Erde, ihr seid das LICHT der Welt.

Wir sind es nicht aufgrund eigener Anstrengungen. Wir sind es ganz einfach, weil Christus es uns zutraut, besser gesagt: uns zuweist. SALZ und LICHT - zwei sofort eingängige Bildworte. Beides absolut unverzichtbar für das Leben auf der Erde.

Ohne Salz könnten wir nicht existieren.

  • Eine Kochsalzlösung ist oft die erste und wichtigste Medikamentenzufuhr an einen Kranken.
  • Ohne Licht gäbe es keinerlei Leben auf der Erde, könnte nichts wachsen, wäre nichts entstanden.

Genauso lebensnotwendig, genauso unersetzbar und unverzichtbar - so sagt Jesus hiermit - seid ihr als Christen für diese Welt.

Salz in der Welt, Licht für die Welt - das können wir als Christen auch in unserem Dorf, in unserer Stadt sein. Die meisten von ihnen nehmen vermutlich regelmäßig am Gottesdienst teil. Allein dadurch geben sie ein wichtiges Zeugnis. Ihre Nachbarn schätzen sie möglicherweise als Leute ein, die "jeden Tag in die Kirche rennen", aber zumindest insgeheim werden sie dies anerkennen und respektieren. Denn sie zeigen in unserer gleich-gültigen Umwelt, dass es auch heute noch Menschen gibt, die ihr Leben in Gott festmachen und dies auch öffentlich in der Kirche bekennen. Sie geben auch ihren jugendlichen oder erwachsenen Kindern ein klares und deutliches Zeichen. Von vielen, auch unter ihnen, weiß ich, dass sie darunter leiden, dass die nachwachsende Generation sich von der Kirche verabschiedet hat. Die Kinder sind zwar lieb und gut zu ihnen, aber sie haben sich von der Kirche und so manche wohl auch von Gott verabschiedet.

Durch ihre Treue aber, die vermutlich hinterfragt wird und wohl immer wieder zu Diskussionen bei ihnen zu Hause Anlass gibt, geben sie ein kostbares Geschenk weiter. Denn ich bin überzeugt: Auch junge Menschen, alle Menschen, suchen letztlich nach einem tragfähigen Fundament für ihr Leben... und spätestens beim ersten Schicksalsschlag fangen so manche an zu überlegen. Und ihre feste Überzeugung wird auch von jenen innerlich respektiert, die keine klare Überzeugung im Glauben haben. Ihre Überzeugung muss nur glaubhaft gelebt werden. Machen sie das auch jenen klar, die über sie lächeln, weil sie immer noch zur Kirche gehen und immer noch versuchen, sich an die 10 Gebote zu halten.


Eine gute Woche wünscht ihnen

Manfred Lohmann

Diakon

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