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Auf ein (halbes) Wort:
Scherben und Versöhnung

Pater Georg Becher

Es ist Mittwochmorgen 8.15h –Seelsorgestunde in
der dritten Klasse der GGS Dringenberg. 19 Schülerinnen
und Schüler und ihr Seelsorger haben gerade
gebetet und nach Aschermittwoch steht die Vorbereitung
auf die Erstbeichte auf dem Stundenplan.

Inspiriert von einer Zeichenhandlung meiner
Kollegin Frau Jungblut packe ich wortlos einen
Blumentopf aus Ton aus meiner Tasche halte ihn in
die Höhe… und schon ist es passiert… dieser gleitet
mir aus den Händen und zerbricht in viele Stücke….

Die Idee die Scherben wieder aneinander zu kleben
wird schnell verworfen und so beschäftigen wir uns
mit der Überlegung, welchen sinnvollen Umgang es
für „beschädigte Bruchstücke“ im Leben gibt.
Während die Kinder Situationen für konkrete
Möglichkeiten der Versöhnung aufmalen habe ich
etwas Zeit…. als Seelsorger gehen mir all die
Themen durch den Kopf, die in diesen Tagen in den
Medien gehandelt werden, vor allem das Thema
Missbrauch…

Schuld und Versagen gehört angesprochen und
aufgeklärt… liegengebliebene Scherben gehören
aufgesammelt und entsorgt, damit nicht weitere
Verletzungen entstehen…

Es klingelt und die Seelsorgestunde ist zu Ende. Am
kommenden Mittwoch werden wir darüber sprechen
worum es Jesus mit Versöhnung geht, ich bin schon
ganz gespannt was uns dazu einfallen wird…
Wenn Sie im Hinblick auf „liegengebliebene Bruchstücke“
ein persönliches Gespräch suchen, empfehle
ich in der Fastenzeit unsere Angebote zur Beichte
und Beichtgespräch.

 

Ihr p. Georg Becher

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