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Die Taufe
Beginn des christlichen Lebens

Die Taufe ist das erste der drei Eingliederungssakramente. Durch sie wird ein Mensch nach christlichem Verständnis Kind Gottes, Teil der Kirche und der jeweiligen Ortsgemeinde.

Deshalb ist die Taufe zuerst eine Feier der christlichen Gemeinschaft, die im Namen Jesu neue Menschen eingliedert, dann der Familie, aus der der Täufling stammt.

Zentrales Symbol der Taufe ist das Wasser, mit dem der Kopf des Täuflings übergossen oder in das er eingetaucht wird. Es weist auf das neue Leben in Christus hin, das nun für den Getauften beginnt. Das Weihwasser, das in den Kirchen zur Bekreuzigung bereitsteht, soll an die eigene Taufe erinnern.

Nach Übergießen mit geweihtem Wasser im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes wird der Täufling zum Zeichen seiner Würde mit Chrisam gesalbt und bekommt ein weißes Taufkleid übergelegt, Symbol für die Reinigung von aller Sünde, die in der Taufe gewährt wird. Die Taufkerze, abschließend an der Osterkerze für ihn entzündet, zeigt als Licht Christi an, dass es für diesen Menschen hell in seinem Leben geworden ist.

Im Verlauf der Tauffeier bejaht der Christ grundlegende christliche Glaubenssätze und widersagt dem Bösen.

Wird ein Säugling getauft, legen Eltern und Paten für das Kind diese Versprechen ab und übernehmen damit die Aufgabe, es zum Glauben zu führen und für die christliche Erziehung zu sorgen. „Die Tatsache, dass man die Taufe in den meisten Fällen als Kind empfängt, macht deutlich, dass es sich um ein Geschenk Gottes handelt: Keiner verdient sich das ewige Leben aus eigener Kraft heraus.“ (Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft für die Fastenzeit 2011)

Immer häufiger wird die Taufe im Erwachsenenalter gespendet. Erwachsene Taufbewerber durchlaufen dann zunächst ein sogenanntes Katechumenat, in dem sie sich mit dem Leben als Christ vertraut machen und sich auf den Empfang des Taufsakramentes vorbereiten.

Der Vorname, der dem Täufling zugesprochen wird, ist der Name, mit dem Jesus Christus ihn ruft. Gerade auch darum wird den Eltern besondere Sorgfalt bei der Wahl eines christlichen Vornamens empfohlen.

Eine Taufe gilt lebenslang, selbst dann, wenn der Getaufte formal seinen Austritt aus der Kirche erklären sollte. Genauso bleibt die Taufe gültig, wenn der getaufte Mensch die Kirche oder kirchliche Gemeinschaft wechselt (konvertiert).

Die Nottaufe

Wenn ein Ungetaufter sich in großer Gefahr befindet, darf nicht nur jeder Christ, sondern jeder Mensch, "der die rechte Absicht hat", die Nottaufe spenden.

Weitere Informationen zur Nottaufe finden Sie hier.

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