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Pfarrnachrichten:

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"Was macht denn eigentlich ... die "Haltestelle?"

Krankenhauspfarrer
Edgar Zoor

Mit dieser Frage war schon der Beitrag in der letzten Ausgabe der Pfarrnachrichten überschrieben. Um eine möglichst konkrete Antwort auf diese Frage zu geben, berichtet Frau Michaela Meiners vom "Profile-Abend" in der Haltestelle:

Am 21. Juni fanden sich trotz des EM-Fußballspieles über 50 Teilnehmer in der "Haltestelle  - Kirche mittendrin" zum ersten Profile-Abend unter der Moderation von Krankenhauspfarrer Edgar Zoor ein. Angelehnt an Talkrunden aus dem Fernsehen waren 5 Gäste geladen, um anhand ihrer Glaubenswege und Profile der Frage nachzugehen, wie heute der christliche Glaube konkret gelebt werden kann. Neben den Talkgästen Vikar Dr. Benjamin Dahlke (Pastoraler Raum Dortmund-Ost), Frau Edeltraud Parensen (1. Vorsitzende Yebo Zuluand Initiativen e.V., Bad Driburg), Frau Sophia Seifert (Teamsprecherin, Schriftführerin und Liturgiebeauftragte der Kfd Dringenberg), Herr Heiner Spilker (Vorstandsmitglied Caritasverband für den Kreis Höxter e.V., Steinheim) und Frau Ursula Kahle (Sprecherin der Caritaskonferenz, Brakel) waren auch die anderen Teilnehmer eingeladen, sich mit Fragen und Kommentaren am Gespräch zu beteiligen.

Bereits bei der Vorstellrunde offenbarte sich im privaten Werdegang, im ehrenamtlichen Engagement und auch im beruflichen Bereich eine Vielfalt christlicher Lebenswege. Regelrecht spürbar wurde, wie ehrenamtliches Engagement, sei es in jungen Jahren als Messdiener, als Kommunionhelfer, als Mitverantwortliche/Mitverantwortlicher in einer kirchlichen Gruppe oder in einer Hilfsorganisation das eigene Leben bereichern und wachsen lassen kann.

Im weiteren Verlauf wurde anhand einiger Impulsfragen an die Talkgäste ein vertiefender Blick auf den Glauben in der heutigen Zeit geworfen. Dabei kamen viele verschiedene Themen zur Sprache: Veränderung der Strukturen und Verfolgen neuer Ideen jüngerer Leute in christlichen Gruppierung; Priestermangel oder Überangebot; religiöses Desinteresse und Spannungen zwischen den Generationen; Glaubensverlust; fehlende Glaubens-Vorbilder und -Zeugnisse; Priesterbild und Selbstverständnis der Laien als Kirche; Familienstrukturen und vieles mehr.

Nach zweieinhalb Stunden war immer noch ein lebendiges Gespräch im Gang, welches mit Dank an alle Anwesenden und der Einladung zu den anderen Angeboten der Haltestelle beendet wurde. Neben den Profilen der Talkgäste scheinten an diesem Abend auch Profile anderer Teilnehmer durch. Einige der Themen wurden vertieft, einige konnten nur kurz angerissen werden und laden dazu ein, weiter miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Haltestelle bietet mit ihren Angeboten hierfür die Gelegenheit.

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