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„Was sind unsere Sternstunden ?“

Gemeindereferentin
Julia Wenigenrath

In der letzten Zeit spielte diese Frage des Öfteren eine Rolle für mich.

  1. Sie wird zum Beginn des Esseners Adventskalenders gestellt.
  2. Wir stellten sie uns in der Gebetsnacht der Frauen.
  3. Und bei unserer Gesprächsrunde unter den Kollegen ging es auch darum, bei der Rückschau darauf zu achten, was für einen selbst zu einer Sternstunde geworden ist.

Stunden, an die wir gerne zurückdenken. Solche liebgewordenen Stunden sind bei jedem unterschiedlich. Von den kleinen Dingen im Alltag bis hin zu den größeren Ereignissen. Je nachdem, was der Einzelne ganz persönlich zu schätzen gelernt hat.

Gerade, wenn sich das Jahr neigt, schauen wir häufig darauf zurück, was für Sternstunden wir erleben durften. Als ich darüber nachdachte, war es für mich zum Beispiel die Trauung mit meinem Partner und die Begegnungen und Grüße der vielen lieben Menschen. Die Hochzeit und die Stunden danach sind deshalb für mich zu ganz besondere Stunden geworden. Diese persönlichen Sternstunden von uns allen haben jedoch eine Gemeinsamkeit: Sie können einem dabei helfen, eine etwas magere, schwerere Zeit im Leben zu überstehen. Kleine Lichtblicke im Leben zu sein. Die Frage der Sternstunden lag jedoch nicht alleinig bei unserer Gesprächsrunde im Raum. In einem weiteren Schritt haben wir uns gefragt:

„Was gibt in meinem Leben die Richtung an?

Welchem besonderen Stern folge ich?“

Auch diese Frage beantwortet jeder ganz unterschiedlich und die Antworten darauf können jedem einzelnen eine ganz individuelle Richtung anzeigen bzw. einen Schwerpunkt im Leben setzen. Es können Ziele oder Beziehungen im Leben sein, die solche Sterne ausmachen. Jedoch gibt es auch bei allen individuellen Sternstunden und Sternen, über die wir nachdenken können, einen gemeinsamen Stern. Einen Stern, dem wir auch heute noch, wie vor 2000 Jahren, folgen können. Einer, der uns hoffen lässt. Von dem wir im Alltag zehren dürfen. Der unserem Leben eine ganz bestimmte Richtung anzeigt und es wertvoll machen möchte. Vielleicht ist es einmal eine Gelegenheit, zum Ende der Adventszeit darüber nachzudenken, welche Sterne bei einem ganz persönlich leuchten, aber mit der Gewissheit, dass ein Stern für jeden einzelnen von uns leuchten möchte.

Ihnen einen schönen 4. Advent und eine gesegnete Weihnacht!

Julia Wenigenrath

P.S.: Und kommen Sie alle gut ins neue Jahr

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