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Wo ist der rote Faden?

Diakon Manfred Lohmann

Liebe Leser,

vom Jubelgesang zur traurigen Stille, vom «Hosianna» zum «Kreuzige ihn» - die Heilige Woche, die mit dem heutigen Palmsonntag beginnt, ist ein Wechselbad der Gefühle. Jubel - Angst - Trauer - Osterjubel. Es ist wie im richtigen Leben. Unser eigenes Leben ist doch auch ständig hin- und hergerissen zwischen Tod - Geburt - Freude - Leid - Feierlichkeiten und Trauer. Wo ist da der rote Faden, wo ist da der Sinn?

Aber die Ereignisse, die uns hin- und herreißen, bringen uns, so glaube ich, nur dann aus dem Gleichgewicht, wenn wir keinen Stand im Leben haben. Wenn wir uns selbst nicht treu bleiben können, weil wir nicht wissen, wer wir sind. Natürlich, wer keine Wurzeln hat die ihn festhalten, der fällt um. Jesus konnte durch alle Höhen und Tiefen gehen, weil er wusste, wer er war: Nicht der König, der allen Prunk und Reichtum dieser Welt versammelt, nicht der selbstherrliche Richter, der Judas vernichtet, bevor er ihn verraten konnte, nicht der verurteilte Verbrecher, der ans Kreuz gehängt wurde und auch nicht der vernichtete Tote, der ins Grab des Vergessen gelegt wurde. Alles dieses war er nicht. Er war in allem Geschehen immer der Gleiche: Der geliebte Sohn des himmlischen Vaters. Darin blieb er sich treu, das waren seine Wurzeln.

Liebe Leser, wenn auch in unserem Leben die Mächte des Schicksals wüten: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen. Wir sind und bleiben die geliebten Kinder des Vaters, und genau das ist der rote Faden unseres Leben als Christen.

Eine gute Einstimmung auf das kommende Osterfest wünscht ihnen

Diakon Manfred Lohmann CIC

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