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XVIII. Welttag der Kranken

Pater Norbert Wientzek

Am 11. Februar wird in der katholischen Kirche der Welttag der Kranken begangen.

Der 11. Februar ist kein zufälliger Tag für diese Angelegenheit. An diesem Tag im Jahre 1858 ist in der Grotte Massabielle bei Lourdes der vierzehnjährigen Holz sammelnden Bernadette Soubirous eine „Weiße Dame“ erschienen. Am 25. März hat sich die „Weiße Dame“ als „Unbefleckte Empfängnis“ zu erkennen gegeben. Die Botschaft war: Den Rosenkranz zu beten, in der dortigen Quelle sich zu waschen und das Wasser zu trinken, Buße zu tun und für die Bekehrung der Sünder zu beten. Insgesamt ist die Mutter Gottes 18 Mal erschienen.

Seit 1907 wird das Fest „Unserer lieben Frau in Lourdes“ auf die ganze Kirche ausgeweitet.

Lourdes ist in besonderer Weise mit der Mutter Gottes und den Kranken verbunden. Wer dort schon gewesen ist, wurde sicherlich durch den Glauben und die Frömmigkeit aller Gläubigen, besonders aber der Kranken, beeindruckt.

Jedes Jahr wird auch zu diesem Tag der Kranken eine Botschaft des Heiligen Vaters veröffentlicht.

In diesem Jahr kommt dazu der 25. Jahrestag der Errichtung des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst.

Wie der Papst schreibt:

„Mit dem jährlichen Welttag der Kranken will die kirchliche Gemeinschaft in allen Bereichen für die Bedeutung des Pastoralen Dienstes auf dem weiten Feld des Gesundheitswesens sensibilisieren, einem Dienst, der ganz wesentlich zu ihrer Sendung gehört, da er auf der Linie der Heilssendung Christi selbst liegt…

Aus dem Geheimnis seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung erhält das menschliche Leiden Sinn und Erleuchtung… Er (Jesus) ermahnt uns, uns über die leiblichen und geistigen Wunden so vieler unserer Brüder und Schwestern zu beugen, denen wir auf den Straßen der Welt begegnen, er hilft uns zu begreifen, dass durch die im täglichen Leben empfangene und gelebte Gnade Gottes die Erfahrung von Krankheit und Leiden zu einer Schule der Hoffnung werden kann. Es ist wirklich so, wie ich in der Enzyklika  „Spe salvi“ ausgeführt habe: „Nicht die Vermeidung des Leidens, nicht die Flucht vor dem Leiden heilt den Menschen, sondern die Fähigkeit, das Leiden anzunehmen und in ihm zu reifen, in ihm Sinn finden durch die Vereinigung mit Christus, der mit unendlicher Liebe gelitten hat.“

Soweit der Heilige Vater.

Meinerseits möchte ich allen Kranken unserer Gemeinden gute Besserung wünschen und auch ermutigen, die Krankensalbung und die Krankenkommunion zu empfangen.

 

Herzliche Grüße,

P. Norbert Wientzek SVD

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