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„Zukunftsbild“ mit Leben füllen!

Die Mitglieder der Caritaskonferenzen aus dem Pastoralverbund Bad Driburg trafen sich zu einem Klausur- und Besinnungstag im Gästehaus „Maria Friedensthal“ bei Bad Pyrmont. Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich vorgenommen, sich mit dem „Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn“ auseinanderzusetzen und dabei besonderes Augenmerk auf die Ausführungen zu legen, die für die Caritasarbeit von Bedeutung sind.

Die Leitung der Veranstaltung lag in den Händen von Diakon Gottfried Rempe, der zunächst eine Einführung in das „Zukunftsbild“ gab. Die erste Arbeitsaufgabe bestand dann darin, aufzuschreiben, welche Aufgaben, die im Zukunftsbild“ benannt werden, von den örtlichen Caritaskonferenzen schon berücksichtigt werden. Für alle überraschend waren die Ergebnisse! Eine solch große Vielfalt hatte niemand erwartet! Hier wurde auch deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit auf Pastoralverbundsebene ist. Ein großes „Wir-Gefühl“ wurde sichtbar!

Diakon Rempe bat die Gruppe, sich mit einem Bild auseinanderzusetzen, das zeigte, wie sehr wie in unserem Alltag mit vielfältigen, oft unnötigen Dingen behaftet, „gefangen“ sind, die uns hindern, den Blick auf das“ Not-wendige“ zu richten. „Was macht ihr euch Sorgen um den morgigen Tag?“ Die Worte Jesu sollten uns zeigen, dass wir nicht allen Angeboten, die uns vorgegaukelt werden,  nachlaufen müssen, weil wir sonst den Blick für Gott und die Nöte der Welt verlieren.

Aus den 12 Thesen, die das „Zukunftsbild“ bestimmen, wurden einige ausgewählt, die besonders diakonische/caritative Elemente enthalten und für die Arbeit der Caritas von Bedeutung sind.

Einen tiefen emotionalen Eindruck hinterließ der Besuch der Hospizeinrichtung, die dem Gästehaus angeschlossen ist. Schwester Mariette, die Hausoberin, erläuterte die Arbeit der ehrenamtlich im Hospiz tätigen Personen. Hier wurde bewusst, welch großer Belastung die Pflegenden, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten, ausgesetzt sind. Für sie und die Sterbenden wurde im „Raum der Stille“ ein Gebet gesprochen.

Zum Abschluss des Besinnungstages teilte Diakon Rempe noch einmal ein Bild aus der Neumünster Kirche in Würzburg aus, das den gekreuzigten Christus in einer für alle völlig neuen Sichtweise darstellt. Mit dieser Bildmeditation und einem Gebet endete der Tag, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein neues „Wir-Gefühl“ geschenkt und für die kommenden Aufgaben im caritativen Bereich gestärkt hat.

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